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16.08.2018
Kuddel
Petition jetzt unterzeichnen!
14.08.2018
Kuddel
Die LINKE. vs #Aufstehen

Der geschäftsführende PV der Linken verschickte gestern eine Erklärung an alle Kreisverbände zum Projekt #Aufstehen. Im Prinzip hat sie - mit vielen ausschmückenden Worten garniert - zwei simple Elemente:

  1. Aus #Aufstehen könne nichts werden, da es ein Top Down Projekt sei. Deshalb muss man sich darum auch nicht kümmern. Die Sache erledigt sich wohl von ganz allein.
  2. Um aus der eigenen Krise raus zu kommen müssen sich jetzt nur alle Mitglieder ordentlich anstrengen und dazu beitragen, dass die eigenen Kampagnen ein Erfolg werden.

Mich erinnert das irgendwie an eine Episode aus den 1970'er Jahren in Hamburg. Damals war die DKP noch die mit Abstand stärkste Abteilung links der SPD. Sie hatte allein in Hamburg 4.000 Mitglieder, die, im Unterschied zu der heute viel kleineren Schaar der Linkspartei-Mitglieder, auch größtenteils aktiv waren. Nur Wähler hatte die Partei kaum. Also wurde nun der Plan gefasst so viel Rummel zu veranstalten, dass man bei der Wahlen als erstes nun schon mal in die Bezirksversammlung in Eimsbüttel einzieht. Und in der Tat die Ausgangslage dort war dafür gar nicht schlecht. Dort gab es allein fast 800 Mitglieder und viele viele Kontakte. Also rödelten wir alle aus ganz Hamburg nun wie die Bekloppten in Eimsbüttel rum. Ich weiß bis heute nicht wie viel Tausend Tonnen Papier da damals verteilt wurden.

Doch dann entstand urplötzlich die Bunte Liste. Sie hatte nur einen Bruchteil der eigenen Kräfte und wir glaubten deshalb über diesen wirren Haufen ohne ein richtiges Programm einfach, es war ja nicht mal eine Partei, hinweg sehen zu können. Nicht mal eine ordentliche Satzung hatten die. Es gab dafür sogar einen sehr einprägsamen Spruch: Schmetterlinge (das war das Symbol der neuen Gruppe) fliegen nur einen Sommer.

Nun das Ergebnis ist bekannt: die DKP erlebte eine herbe Niederlage, von der sie sich wahlpolitisch nie wieder erholte und die Schmetterlinge flatterten ins Rathaus. Denn die waren halt einfach näher dran am Alltagsbewusstsein. Sie waren viel weniger Partei und schon deshalb hatten sie in den Augen vieler Leute viel mehr Pfiff.

Nun ich hoffe natürlich nicht, dass es bei Wahlen irgendwann zu einer Konkurrenzsituation zwischen der Linken und #Aufstehen kommt. Das will ich damit also nicht sagen. Aber ich frage mich schon was der gesch. Vorstand eigentlich macht, wenn er sich in seiner Einschätzung irrt? Denn das Pulver was er hat, hat er nun bereits vollständig verschossen. Was passiert aber, wenn seine Hoffnungen nicht aufgehen, dann mit dem eigenen Laden, für den er doch Verantwortung trägt?

Wäre ich ein Gegner des Probekts #Aufstehen, so würde mich diese Erklärung meines Vorstandes, die nur auf Hoffnungen basiert und auf sonst wirklich nichts, also doch ziemlich nervös machen. Denn es gibt offenbar überhaupt keinen Plan B, was man denn macht, kommt es doch anders als erhofft. Ja und das war damals in den 1970'ern eben auch schon so, denn mit dieser überhebliche Art gegenüber den neuen Schmetterlingen, die wir damals glaubten ausleben zu können, denn wir ja viel besser organisiert und auch viel größer, waren die zunächst durchaus noch offenen Türen dort bei den Schmetterlingen doch nun sehr schnell und vor allem für uns doch nun ziemlich fest verschlossen. Ja später haben wir dann erkannt, was das für ein dummer Fehler war.

© Andreas Grünwald / Facebook

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09.08.2018
Kuddel
Inside AfD
07.08.2018
Kuddel
...

Der Dino-Forscher ... pardon: Historiker Michael Wolffsohn vergleicht die Sammlungsbewegung "aufstehen" mit der NSDAP.

Er macht das daran fest, dass Wagenknecht "aufstehen" als "Bewegung" bezeichnet. Das hätten die Nazis ja auch gemacht, also: sich Bewegung genannt.

Da stellt sich spontan die Frage, in was für eine Schublade die Arbeiterbewegung, die Frauenbewegung und die Friedensbewegung gesteckt werden können? Und dann gibt's ja noch die Leute, die sich sowieso gerne bewegen, weil sie laufen, Fußball oder Tennis spielen.

Wie müssen wir künftig den Film "Der bewegte Mann" einordnen? Und: Sind alle Bankräuber Nazis, wenn Sie mit der Waffel am Schalter stehen und "Keine Bewegung!" brüllen?

Sind bewegende Filme rechts? Bewegende Momente eine Sache von Nazis? Ist Bewegung an sich gesund oder macht sie womöglich frei? Was ist mit den Bewegungen von Kontinentalplatten?

Ich werde jetzt mal "aufstehen" und mir in aller Ruhe Gedanken darüber machen. Ich denke, ich werde dabei ein wenig rumlaufen, denn Bewegung regt zum Denken an.

© Tom Wellbrock / Facebook

07.08.2018
Kuddel
Wolfffsohn & Co

Wer sich fragt, wie der Wolffsohn auf derartig verblödete Ansichten kommt... hier ein Bild seiner Kinder-Schaukel

Grafik: Stefan Bentele Blanco / Facebook

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07.08.2018
Kuddel
nachgetreten...
05.08.2018
Kuddel
#aufstehen

Was würdest du ändern wollen in diesem Land? Warum sollten wir #aufstehen?

»www.aufstehen.de

24.07.2018
Kuddel
Guck an! Auch in der J-Leaque "özilt" es...

Poldi, die alte Dönerbude...

Grafik: Peter Özturnayan / Facebook

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23.07.2018
Kuddel
Klarstellung zum "Fall Özil"

REINHARD GRINDEL IST KEIN RASSIST - ABER EIN CDU PARTEIKARRIERIST!

Dass die Erzählung des nach eigenem Eingeständnis politisch unbedarften Mezut Özil, DFB Chef Grindel sei Rassist, auch von "kritischen" Journalisten und Facebooknutzern nachgeplappert wird, ist mehr als peinlich. Es ist übrigens exakt der "Sprech" des Herrn Erdogan, der nun auch von "links" Sympathiepunkte bekommt. Dümmer gehts nimmer!

Ich habe Reinhard Grindel noch in der Zeit als Bezirksabgeordneter in Hamburg Eimsbüttel kennengelernt. Er war damals ausländerpolitischer Sprecher der CDU Fraktion. Ich hatte die gleiche Funktion für die GAL. Natürlich war Grindel ein politischer Gegner. Aber in Fragen der Ausländerpolitik ergriff er mehrmals mit uns g e g e n die SPD Partei. So setzten wir uns damals vehement für die Dezentralisierung der Ausländerbehörden in Hamburg sowie für das kommunale Wahlrecht für Ausländer ein. Grindel unterstützte das Anliegen. Und wir waren am Ende sogar erfolgreich.

Allerdings hat Özil in einem Punkt, vermutlich o h n e es zu wissen, Recht: Grindel fehlt nahezu jede fachliche Kompetenz. Wikipedia und andere umgehen (bewusst ?) zwei zentrale Fragen seiner Vita:

  1. Warum bezeichnet man ihn als "studierten Juristen" ? Ganz einfach: Über das Studium kam er nicht hinaus.
  2. Wo wann und wie hat er jemals Fussball gespielt ? Man findet dazu nichts. Er wurde über den Umweg seiner Parteikarriere Fussballfunktionär. Das ist alles.

Und all diejenigen, die z.Z über Özil herziehen haben noch n i e diese Karriere hinterfragt. Nicht vor seiner Wahl nicht nach seiner Wahl.

Der Rassismusvorwurf des Herrn Özil ist Blödsinn. Der Vorwurf mangelnder Kompetenz hingegen ist zutreffend.

Und dabei verlasse ich mich auf e i g e n e Kenntnisse und nicht auf Gerüchte....

© RA Dr. Rolf Geffken

22.07.2018
Kuddel
Hitzewelle?

Treib doch Deine Kollegen in den Wahnsinn... devil

Grafik © kitchen ghosts