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Lyudmyla Denisova war in den letzten Wochen in den westlichen Medien eine vielzitierte Quelle. Die mit schrecklichen Details gespickten Aussagen der Ombudsfrau des ukrainischen Parlaments für Menschenrechte zu „Massenvergewaltigungen“ ukrainischer Frauen und Kinder durch russische Soldaten passten offenbar gut ins Narrativ. Dann kam jedoch heraus, dass sie sich die meisten Schilderungen schlichtweg ausgedacht hatte. Es folgte ein Misstrauensvotum und die Entlassung. |
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Freitag, 10. Juni 2022 |
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"1000 Haubitzen vom Kaliber 155 Millimeter, 300 Mehrfachraketenwerfersysteme, 500 Panzer, 2000 gepanzerte Fahrzeuge, 1000 Drohnen"
Präsidentenberater Mychajlo Podoljak auf Twitter
"Neue Seewege aus der Ukraine: Ein Schiff mit 18.000 Tonnen ukrainischem Mais traf am frühen Montag in einem Hafen im Nordwesten Spaniens ein und nutzte dabei eine „neue Seeroute“. Dies erklärte die Tierfutterproduzenten-Gruppe Agafac. Die neue Route zielt darauf ab, Russlands Blockade der ukrainischen Häfen am Schwarzen Meer zu umgehen."
Hervorhbg. durch 0815-Info.news
...unglaubliche Geschichten, alles Tausendsassas, diese Ukrainer! |
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Montag, 13. Juni 2022 |
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Jacques Baud, Ex-Oberst des Generalstabs, Ex-Mitglied des strategischen Nachrichtendienstes der Schweiz, Spezialist für osteuropäische Länder und Nato-Mitarbeiter, mit einer fundierten Einschätzung der Lage und der zu erwartenden Aussichten. |
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Donnerstag, 30. Juni 2022 |
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Die amerikanische Bank JPMorgan Chase & Co schätzt, dass der Ölpreis auf 380 Dollar pro Barrel steigen könnte, wenn die G7-Länder eine Preisobergrenze für russisches Rohöl einführen.
- JPMorgan geht davon aus, dass Russland als Reaktion auf diese Maßnahmen seine Ölproduktion um fünf Millionen Barrel pro Tag reduzieren könnte. Die russische Wirtschaft würde nicht nennenswert leiden, aber für einen Großteil der Welt wären die Folgen katastrophal".
- Berechnungen zufolge würde eine Produktionskürzung um drei Millionen bpd die Preise auf 190 $ pro Barrel ansteigen lassen. In einem Worst-Case-Szenario würde die russische Energieversorgung um fünf Millionen bpd reduziert, was zu einem "stratosphärischen" Preis von $380 führen würde
- Das offensichtlichste Risiko einer Preisobergrenze besteht darin, dass Russland eine solche Option ablehnen und stattdessen mit einer Senkung der Exporte reagieren könnte. Es ist wahrscheinlich, dass die russische Regierung als Vergeltung die Lieferungen kürzen würde, um den Westen zu besiegen. Die Dichte des globalen Ölmarktes ist jetzt auf der Seite Russlands", folgert JPMorgan
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Sonntag, 03. Juli 2022 |
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Zwei Soldaten der Bundeswehr, die Ausrüstung aus verschiedenen Kasernen in Schleswig-Holstein gestohlen haben sollen, hatten offenbar vor, die Krim-Brücke zwischen der Halbinsel Krim zur russischen Halbinsel Taman zu sprengen. |
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Donnerstag, 07. Juli 2022 |
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Es ist offiziell: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Andrij Melnyk als Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland entlassen.
Ob Melnyk nach seiner Entlassung als Botschafter für ein anderes hochrangiges Amt in Kiew oder anderswo vorgesehen ist, blieb aber zunächst offen.
Außer Melnyk wurden laut Präsidialamt auch die Botschafter der Ukraine in Norwegen, Tschechien und Ungarn sowie Indien entlassen. Gründe oder eine künftige Verwendung der Diplomaten wurden zunächst nicht genannt. |
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Samstag, 09. Juli 2022 |
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Von der Vorgeschichte des heutigen Krieges in der Ukraine will im Westen niemand etwas wissen, das helfe doch jetzt auch nicht weiter, heißt es. Doch es ist genau umgekehrt. Wäre mehr historisches Wissen und Verständnis vorhanden, könnte die heutige Situation ganz anders eingeordnet werden. Das allerdings ist genau das Problem. Mehr Wissen würde mehr Last für das Gewissen bedeuten, würde zu Erkenntnissen führen, die die allgemein gültige Erzählung ankratzen könnten. |
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Sonntag, 10. Juli 2022 |
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Die Blockade beim Export von Getreide und Düngemitteln aus der Ukraine und aus Russland ist gelöst. Nach monatelangen Verhandlungen unter Führung der Vereinten Nationen unterzeichneten Vertreter beider Staaten am Freitag in Ankara eine Vereinbarung, die detaillierte Regelungen für Getreideausfuhren aus ukrainischen Häfen vorsieht.
Nichts zur Lösung der Getreide- und Düngemittelblockade beigetragen hat die Bundesregierung. Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) hatte Russlands Präsidenten Wladimir Putin mehrfach vorgeworfen, Hunger »ganz bewusst als Kriegswaffe« einzusetzen. Ihr Parteikollege, Agrarminister Cem Özdemir, hatte noch am Montag mitgeteilt, er gehe nicht von einer raschen Lösung für die Getreideblockade aus: »Wer an das Wort von Putin immer noch glaubt, der kann auch an den Weihnachtsmann glauben oder an den Osterhasen«. Im April hatte Özdemir erklärt, wolle man »eine globale Hungerkatastrophe abwenden«, sei das geeignete Mittel eine »Ausweitung der Waffenlieferungen in die Ukraine«. |
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Samstag, 23. Juli 2022 |
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"Das Trio aus Sanktionskrieg, grünem Energiekreuzzug und Virusbekämpfung ist eine tödliche Bedrohung für den Wohlstand."
David Stockman, Analyst, von 1981 bis 1985 Direktor des „Office of Management and Budget“ unter US-Präsident Ronald Reagan
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Sonntag, 24. Juli 2022 |
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Faina Savenkova, eine 13-jährige Schülerin aus Lugansk, schreibt Briefe. An Selenskyj, an europäische Beamte, mal auf russisch, mal in europäischen Landessprachen.
Faina wird vom ukrainischen Präsidenten offiziell nicht wahrgenommen, dafür aber von hochrangigen russischen Politikern, wie Marija Sacharowa, die Leiterin der Abteilung für Information und Presse des Außenministeriums der Russischen Föderation. Alles klar, könnte man jetzt sagen: "'ne russische Propaganda-Puppe!" Mitnichten!
Veroníka Naidenova hat ein langes Interview mit Faina geführt. Ein #0815KlickTip! |
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Freitag, 05. August 2022 |
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